Einer unserer internationalen firmeninternen Kunden ist eine Molkerei (Firma Donegal) im Norden von Irland. Ihr Produkt ist Milch. Wie Sie sicherlich aus den Nachrichten erfahren haben, ist das eines der Produkte, bei dem es fast ausschließlich um den Preis geht.
Wie kann man sich in so einem Markt noch behaupten und wirtschaftlich überleben? Indem man auf kommunale Kooperation und Zusammenarbeit setzt - das war die Idee.
Die Molkerei wollte etwas Außergewöhnliches tun, etwas, das andere Molkereien nicht tun. Anstelle jetzt sehr viel Geld in aufwendige PR- und Marketingaktivitäten zu stecken, entschied sich der Geschäftsführer (Alan Cunningham) etwas für die Menschen im kommunalen Umfeld der Molkerei zu tun. Dazu gehörten neben allen Mitarbeiter/innen, auch ihre Lieferanten, die Menschen in der Kommune und hier vor allem die Schulabgänger.
Für uns von MindStore macht es immer sehr viel Sinn, dass so viele Menschen wie möglich von diesen einfachen und doch so wichtigen Techniken profitieren. Und doch sind es oftmals sehr egoistische Menschen, die entscheiden, wer an so einem Training oder Seminar teilnehmen darf und wer nicht. Entweder, weil sie selbst nicht möchten, dass andere besser werden als sie, oder weil sie glauben, für die anderen entscheiden zu müssen, was für sie gut ist und was nicht. Viel zu oft wird unser Programm nur einer kleinen Gruppe von Menschen in einem Unternehmen zugänglich gemacht. Und das ist natürlich sehr schade.
Aus diesem Grund ist diese Molkerei so ein wunderschönes Beispiel dafür, dass es auch anders sein kann. Alan Cunningham nutzt die MindStore Techniken mit großem Erfolg für sich selbst in seinem Privat- und Berufsleben bereits seit mehr als 10 Jahren. Nun wollte er es mehr Menschen in seinem Unternehmen und Umfeld zugänglich machen.
Auch dieses Traditionsunternehmen, das es bereits seit 1899 gibt und das in der Kommune einen hervorragenden Ruf besitzt, muss sich immer wieder neu erfinden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Es war für Alan Cunningham klar, dass auch diese Molkerei neue Wege gehen muss. Eine neue, große und motivierende Vision für das Unternehmen zu finden, ist die eine Sache. Dass dann aber alle im Unternehmen, von den Führungskräften angefangen bis hin bis zu den Arbeitern, diese Vision annehmen, sich dafür einsetzen und es auch noch umsetzen würden, eine ganz andere Sache.
Alan wusste, dass die Integration der MindStore Techniken für alle im Unternehmen sehr viel Sinn machen würde. Doch auch er stand vor dieser nicht immer so einfachen Situation, ob die anderen im Unternehmen MindStore akzeptieren würden. Vielleicht würden sie seine Idee ganz einfach als zu „weich“ oder zu „ungewöhnlich“ ablehnen?
Alan kämpfte in dieser Phase vor allem mit seinen eigenen Ängsten. Im Besonderen, was wohl die anderen von ihm denken würden, wenn er so einen Vorschlag machen würde? Würden sie die Wichtigkeit dieser Investition erkennen oder würden sie ihn einfach nur auslachen?
Er wollte natürlich, dass alle ihn bei dieser Idee unterstützen. Also blieb ihm gar nichts anderes übrig, als das Risiko einzugehen, offen mit all seinen Führungskräften darüber zu sprechen. Er schlug Ihnen vor, dass sie selbst zuerst an einem offenen MindStore Seminar teilnehmen sollten. Was sie dann auch alle taten.
Das positive Feedback das Alan anschließend von ihnen erhielt, ermutigte ihn den nächsten, sehr viel größeren Schritt zu machen. Er wollte die Techniken allen seinen Mitarbeitern zugänglich machen. Aber nicht nur ihnen, sondern auch den Landwirten, die ihn mit Milch beliefern, sowie Menschen aus dem kommunalen Umfeld und sogar Schüler aus den lokalen Schulen.
In einem Hotel wurde ein großer Raum für die mehr als 100 Mitarbeiter gemietet. Doch Alan ging wie gesagt noch einen mutigen Schritt weiter. Er lud Menschen aus dem lokalen Umfeld ebenfalls ein, kostenfrei an diesem Programm teilzunehmen. Anstelle sehr viel Geld für PR- und Marketingaktivitäten auszugeben, wurde das Geld hierfür eingesetzt.
Alan wollte, dass die Menschen aus seinem Umfeld Techniken erlernen, die ihnen helfen, besser mit der gegenwärtigen Wirtschaftsverlangsamung und dem damit verbundenen Druck und Stress umgehen zu können. Er wollte ihnen dadurch konkret helfen und sie inspirieren, mit mehr Vertrauen und einer positiven Fokussierung diese außergewöhnlichen Zeiten besser zu bewältigen.
Die zweitägige Veranstaltung war für alle ein riesengroßer Erfolg. Der erste Tag war speziell nur für das gesamte Führungsteam des Unternehmens ausgelegt. Den Abend verbrachten sie dann mit Schülern (15 Jahre und älter) aus den lokalen Schulen. Am zweiten Tag nahmen alle Mitarbeiter aus dem Unternehmen, sowie Geschäftspartner, Lieferanten (Landwirte) aus dem lokalen Umfeld teil. Insgesamt mehr als 250 Personen.
Das alles passierte vor genau 4 Wochen. Als ich Alan letzte Woche bei uns in unserem Zentrum zu Besuch hatte, fragte ich ihn wie das Feedback der Teilnehmer war. Es sagte mir, dass das Feedback durchweg positiv war.
Er bekommt selbst Wochen danach noch begeisterte Emails von Teilnehmern. Er ist der Meinung, wenn wir als Unternehmen auf Grund dieser Aktion mehr Umsatz machen, dann ist das eine tolle Sache. Wenn nicht, dann verbinden uns die Menschen in unserem Umfeld damit, dass wir für sehr viele Menschen einen Unterschied für ihr Leben gemacht haben und das ist etwas wirklich Großartiges.
Ich wünsche mir sehr viel mehr Menschen wie Alan. Menschen, die groß denken. Auch in diesen Zeiten. Die nicht einfach nur abwarten, sondern aktiv werden und in das (ihr Team und die Menschen um sie herum) investieren, an was sie glauben. Denn in dieser gegenwärtigen Situation ist das sehr viel größere Risiko, abzuwarten und nichts zu tun.
Wenn Sie mehr über diese Art von Veranstaltungen wissen möchten, dann können Sie mich gerne direkt kontaktieren. Tel: 07151 9813-300 oder per Email: klauspertl@mindstore.de
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