(1) Das Frustjobkillerbuch - Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten, von Volker Kitz und Manuel Tusch, Campus Verlag
Zitat aus dem Buch: „Viele Leute werden den Eindruck nicht los, dass ihr Chef und die Kollegen sie nicht respektieren. Gleichzeitig sind sie unzufrieden mit ihrem Job, machen sich selbst Vorwürfe und fühlen sich schuldig. Eine solche Einstellung zeigt sich dann im Verhalten, und das merken die Mitmenschen. Wollen Sie also mehr Respekt, müssen Sie nicht die anderen, sondern sich selbst ändern. Dieser Prozess kann langwierig und schmerzhaft sein. Doch Sie können Ihr Unterbewusstsein Schritt für Schritt konditionieren und sich einen größeren Selbstwert schaffen. Seien Sie behutsam und geben Sie sich und Ihren Mitmenschen Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Geben Sie selbst all das, was Sie im Arbeitsleben vermissen: Seien Sie aufmerksam, loben Sie ruhig ab und zu die Kollegen und seien Sie unbedingt authentisch. Bieten Sie Ihrem Vorgesetzten höflich ein Feedback an, wenn Sie Ihre Meinung zu einer Sache äußern wollen. Sie werden sehen, dass sich das Miteinander positiv verändert und der Job Ihnen wieder Spaß macht.“
(2) Bauchentscheidungen - Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition, von Gerd Gigerenzer, C.Bertelsmann Verlag
Der Psychologie-Professor Gerd Gigerenzer hat über das vermeintlich Ungenaue sehr genau nachgedacht. Auf verblüffende Weise füllt er den Begriff der Intuition (vulgo „Bauchentscheidung“) mit erstaunlich konkretem Inhalt und gibt ihm eine klare Kontur. Intuition galt im abendländischen Denken einmal als sicherste Form der Erkenntnis, wohingegen sie heute oft belächelt wird. Gigerenzer beschreibt nicht nur sehr genau die Merkmale und Funktionen der Intuition, sondern er zeigt auch, welche enorm wichtige Rolle sie im Alltag spielt, auch wenn uns diese Macht des Unbewussten nicht ausreichend bewusst ist. Weil gelegentlich Begriffe wie „Adaptive Theorien“ oder „Heuristik“ auftauchen, ist das Buch nicht immer ganz leicht zu lesen. Trotzdem ist es größtenteils anschaulich geschrieben – wenn auch nicht in gleichem Maß wie Malcolm Gladwells Bestseller Blink!, der auf Gigerenzers Erkenntnissen beruht. Allen Lesern – insbesondere Entscheidungsträgern –, die sich vertiefend mit dem Zustandekommen von Entscheidungen befassen wollen, kann ich dieses Buch als höchst anregende Lektüre empfehlen.
(3) Einfach die Welt verändern im Job - 50 kleine Ideen mit großer Wirkung, von We Are What We Do , Pendo Verlag
„Na, was kann ich allein denn schon tun?“ Wenn es um die Gestaltung einer besseren Welt geht, gilt diese Ausrede ab sofort nicht mehr. Denn wo jeder nur einen kleinen Schritt macht, aber alle es tun, da bewegt sich gewaltig etwas. Gerade im Büro, wo viele Menschen die meiste Zeit des Tages verbringen, können wir mit einigen kleinen Verhaltensänderungen oder Aktionen unglaublich viel bewirken. Und das Ganze macht auch noch Spaß, wie dieses durchweg witzig geschriebene und originell bebilderte Buch beweist, das bei allem Humor dennoch nie den ernsten Hintergrund vergessen lässt. Die Ideen sind nicht abgehoben und kommen nie mit erhobenem Zeigefinger daher, das macht den Charme dieses Buches aus. Ich denke: Ein super Buch für alle, die nicht Tag für Tag gedankenlos ins Büro latschen, sondern auch dort ihren Beitrag für einen lebenswerteren Planeten leisten wollen.
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